Freckmann – zwei Betriebe ein Hof


Leckere Wurst nach alter Hausmacher-Art

Es ist mittlerweile fast schon eine Seltenheit geworden, aber gerade deshalb ist Fleischermeister Jens Freckmann auch besonders stolz darauf: „Vom Futter über die Haltung der Schweine bis hin zur finalen Verarbeitung kommt bei uns alles aus einer Hand. Nur so und durch eine spezielle Verarbeitungsweise können wir unsere hohe Qualität garantieren.“

Rund 250 Schweine leben auf dem Bauernhof Freckmann in geräumigen Ställen, die den Tieren viel Auslauf bieten. Das Futter der Tiere – vor allem Weizen und Gerste – werden auf den hofeigenen Äckern geerntet. Nur die Schlachtung der Tiere wird an einen Betrieb in Seulingen ausgegliedert. Die Zerlegung und Weiterverarbeitung erfolgt durch den Fleischermeister und seine zwei Gesellen dann innerhalb von drei bis vier Stunden nach der Schlachtung direkt in dem Innungsbetrieb. Und genau diese Tatsache ist das Besondere an den leckeren Wurstwaren von Freckmanns Bauernhof.

„Wir verarbeiten zwischen zehn bis zwölf Schweine pro Woche, und das schlachtwarm. Das ist in Deutschland mittlerweile nur noch hier bei uns im Eichsfeld erlaubt und hat den Vorteil, dass wir kein Phosphat und Glutamat verwenden müssen. Das ist ein erheblicher Qualitätsvorteil, den man klar herausschmeckt“, erzählt Jens Freckmann. Ein Verfahren, dass eine Menge Vorbereitung, Konzentration und handwerkliches Können erfordert.

Egal ob die beliebte Eichsfelder Mettwurst, die Schlachtewurst oder die streichzarte Teewurst: alle Wurstwaren werden noch per Hand und mit viel Leidenschaft nach alten Hausmacher-Rezepten des Vaters hergestellt. Qualität, die man schmeckt!

 

 

Tolle Knollen aus der „Goldenen Mark“

In den nährstoffreichen Lehmböden der „Goldenen Mark“ reifen sie zu wahren Delikatessen heran: die hochwertigen Erdäpfel vom Kartoffelhof Freckmann, den Anja Freckmann zusammen mit ihrem Mann Robert Krebs leitet. Bruder Bernd Freckmann ist für den Anbau verantwortlich. Als Anja Freckmann den Betrieb von ihrem Vater übernommen hat, wurden die Kartoffeln auf einer Handvoll Hektar angebaut – heute bewirtschaftet das Ehepaar aufgrund der steigenden Nachfrage mittlerweile mehr als das Doppelte an Ackerflächen rund um das idyllische Seulingen.

„Unseren Kartoffeln schmeckt man die Qualität noch an und das wissen unsere Kunden zu schätzen“, so Anja Freckmann, die das E-Center Köhler vor allem mit den Sorten Belana, Laura und Princess beliefert. „Wir probieren aber auch immer neue Sorten wie die violette Rote Emma oder das Bamberger Hörnchen aus und versuchen, da nicht zu sehr einseitig zu denken.“

Von Mai bis Ende Oktober ist die Haupterntezeit des QS-zertifizierten Betriebes – doch die Kunden des E-Centers Köhler können das ganze Jahr über mit leckeren Erdäpfeln aus der Region planen. Denn: Die frischen Knollen werden nach der Ernte in einer dunklen Kühlhalle bei perfekt abgestimmter Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit eingelagert – und je nach Bedarf eingesackt und ausgeliefert.

Doch nicht nur das: Die Mitarbeiter des Kartoffelhofes Freckmann stellen in der Salatküche mit viel Liebe noch handgemachte Kartoffelsalate her. Diese Delikatessen können sich Kunden in den Varianten mit Essig, Öl und Mayo, mit Joghurtdressing oder nach mediterraner Art schmecken lassen. Ein wahrer Genuss!

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